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FP: 7. Validation der Forschungsergebnisse

Front

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6 years ago

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Mar 1, 2020

Cards (131)

Section 1

(50 cards)

FP: 7. Validation der Forschungsergebnisse

Front

- Was wurde erreicht? - Was wurde nicht erreicht? - Was ist noch zu tun?

Back

FP: 1. Formulierung und Begründung des Forschungsziels

Front

Forschungsziel möglichst genau beschreiben und begründen

Back

Triangulation

Front

Kombination aus Qualitativer und Quantitativer Forschung

Back

Variable

Front

Symbol für die Ausprägung eines Merkmals --> z.B.: Haarfarbe, Grösse, Gewicht, etc.

Back

Kontrollvariable

Front

Wenn man die Störung unter Kontrolle bringen kann --> z.B. Lärmschutzwände gegen Lärm

Back

Validität

Front

Gültigkeit

Back

Primäre Forschung

Front

- Field-Research - Die Forschung wird selber getrieben

Back

Operationalisierung

Front

Welche schritte müssen unternommen werden um das Problem zu lösen --> gesamter Forschungsprozess

Back

Grundtypen der Forschungsfrage

Front

- Beschreibung - Erklärung - Prognose - Gestaltung - Kritik/Bewertung - Utopie (Spekulationen)

Back

Latente Merkmale

Front

Nicht sofort ersichtlich --> z.B.: Motivation, IQ, Gewaltbereitschaft, etc.

Back

Systematische Dokumentation

Front

- Verständlich und korrekt Dokumentieren - Nach einem bestimmten System

Back

Sekundäre Forschung

Front

- Desk Research / Recherche Analyse, Abgleich und Interpretation von bestehenden Studien

Back

Statistische Analysen

Front

Statistisch Überprüfen (Fakten und Zahlen sind wichtig)

Back

FP: 5. Durchführung des Forschungsvorhabens

Front

Das konzipierte Forschungsvorhaben wird durchgeführt Beispiel: - Durchführung der Datenerhebung - Durchführung der Datenerfassung - Daten analysieren und Ergebnisse interpretieren

Back

Moderatorvariablen

Front

Variablen welche Störungen machen --> Erschweren einem das Leben

Back

Theorie

Front

- Bund aus Hypothesen - Theorie beruht auf Praxis - Resultat von Theorie wird verifiziert/falsifiziert

Back

Forschungsprozess

Front

1. Formulierung des Forschungsziels 2. Abgrenzung 3. Auswahl der Forschungsmethode(n) 4. Konzeption des Vorhabens 5. Durchführung 6. Auswertung 7. Validation

Back

GdF: Gestaltung

Front

- Welche Massnahmen sind geeignet (um Ziel zu erreichen)? - Massnahmen zur Zielerreichung entwerfen/bewerten. Beispiel: Welche politischen Interventionen könnten ein erwünschtes Anheben der Akademikerquote begünstigen?

Back

Interne Validität

Front

- Meine Fragen, meine Welt - alle Störvariablen ausgeschaltet und nur untersuchte unab. Variablen haben einen Einfluss auf die ab. Variable - Forschungsfrage kann beantwortet werden

Back

Unabhängige Variable

Front

Ursache --> Bsp.: Dosierung des Schlafmittels

Back

FP: 3. Auswahl und Begründung der anzuwendenden Forschungsmethode(n)

Front

In Abhängigkeit vom Forschungsziel sind geeignete Forschungsmethoden auszuwählen. --> Die Forschungsfrage definiert die Methode

Back

Verwertungszusammenhang

Front

- Wie ist das Ergebnis begründet? - Was geschieht mit den Ergebnissen?

Back

Variabilität

Front

Variabilität = Registrierte Merkmalsunterschiede --> Objekte unterscheiden sich bezgl. eines Merkmales

Back

Manifeste Merkmale

Front

Ersichtliche Merkmale --> z.B.: Geschlecht, Alter, Augenfarbe, etc.

Back

Abhängige Variable

Front

Wirkung --> Bsp.: Dauer des Schlafes

Back

Begründungszusammenhang

Front

- Wie soll die Frage beantwortet werden? (Zeitungsartikel analysieren, Experten zum Thema befragen) - Welche Methoden können angewandt werden? (Umfrage, Interview, etc.)

Back

FP: 2. Abgrenzung des Forschungsziels

Front

Beschreibung des Stands der Forschung und der Praxis rund um das gewählte Forschungsziel

Back

Methoden der empirischen Forschung

Front

- Experiment - Beobachtung - Umfragen - Messungen - Interviews

Back

Spezifizierung der Forschungsfrage

Front

- Entdeckungszusammenhang - Begründungszusammenhang - Verwertungszusammenhang

Back

Variablenausprägung

Front

Ausprägung der Variable --> z.B. Variable = Geschlecht & Variablenausprägung = Männlich, Weiblich

Back

Umgang mit Theorien

Front

Wiederkehrende Ereignisse -> Ergebnisse -> Theorien

Back

FP: 4. Konzeption des Forschungsvorhabens

Front

Das Konzept für das Forschungsvorhaben wird entwickelt und aufgestellt (wie ein Projektablaufplan)

Back

GdF: Beschreibung

Front

- Wie sieht die Realität aus? - Wahrnehmung und Beschreibung eines Zustandes oder Prozesses durch deskriptive (Daten-)Analyse Beispiel: Wie hat sich seit 1999 die Finanzierung des Wissenschaftsbetriebes verändert?

Back

Deduktive Forschung

Front

- Top-Down-Methode - Von der Theorie zu den Ergebnissen - Quantitative Forschung

Back

Externe Validität

Front

- Generalisierbarkeit - Zeigt an, in welchem Maß Ergebnisse generalisierbar sind, sich also auf andere Bedingungen (andere Gruppen, Situationen oder Zeitpunkte) übertragen lassen - Gegebene Interne Validität

Back

Quantitative Forschung

Front

- Zahlen und Fakten - Vorwissen hoch - Wie viele? - Repräsentativ (Teilnehmerzahl hoch) --> Bsp.: Online-Befragung, Telefonisch, Experiment

Back

GdF: Kritik/Bewertung

Front

- Wie ist ein bestimmter Zustand vor dem Hintergrund explizit genannter Kriterien zu bewerten? - Kritik am bestehenden Üben Beispiel: Wie ist die Veränderung der Wissenschaftspolitik im Hin blick auf eine Anhebung der Akademikerquote zu bewerten?

Back

Präzise Terminologie

Front

= Präzise Definition --> Bsp.: IQ-Definition: Wer ist bei welchem IQ wie dumm/gescheit?

Back

Entdeckungszusammenhang

Front

- Aus welchem Kontext kommt die Frage? - Wie ist die Frage begründet? - Basiert auf einer guten Recherche

Back

Arten der Untersuchung

Front

- Explorative (erkundende) Untersuchung - Explanative (hypothesenprüfende) Untersuchung - Deskriptive (populationsbeschreibende) Untersuchung

Back

Störvariable

Front

- Störung kann nicht kontrolliert werden - Es können nur die wichtigsten Faktoren abgedeckt werden

Back

Qualitative Forschung

Front

- Explorative Forschung - Warum-Fragen? - Sehr individuell und detailliert (wenig Teilnehmer) - Problematische Thematik & Schwieriger Zugang --> Bsp.: Tiefeninterview, Leitfadengespräch, etc.

Back

GdF: Prognose

Front

- Wie wird etwas künftig aussehen? -Zukünftige Ereignisse oder Zustände vorhersagen, durch Vorhersage von Ereignissen, Verhalten, Entwicklungen oder Vorhersage von Wirkungen Beispiel: Welche Auswirkungen werden Änderungen der Wissenschaftspolitik auf den Ausbildungsstand der Bevölkerung haben?

Back

Methoden der Operationalisierung

Front

- Umfrage - Gruppendisskusion - (Film)-Analysen - Etc.

Back

GdF: Utopie (Spekulationen)

Front

- Wie wird die Welt von morgen aussehen? - Spekulieren, querdenken oder wissenschaftliche Überlegungen zu Sinn/Ethik Beispiel: Wie könnte die österreichische Universitätslandschaft im Jahr 2050 idealerweise aussehen?

Back

FP: 6. Auswertung und Präsentation der Forschungsergebnisse

Front

Forschung nicht verstecken, sondern auch präsentieren

Back

GdF: Erklärung

Front

- Warum ist etwas der Fall? (Qualitativ) - Begreifen und Erklären einer Situation, eines Phänomens oder Prozesseses durch Verstehen der Zusammenhänge und durch Erklärung realer Sachverhalte Beispiel: Weshalb haben sich die öffentlichen Mittel für die Finanzierung der Universitäten seit 1999 real vermindert?

Back

Untersuchungsobjekt

Front

Objekt welches für die Untersuchung verwendet wird

Back

Induktive Forschung

Front

- Bottom-Up-Methode - Beginnt aus Einzelbeobachtung (Praxis) - Ziel ist eine Hypothesenentwicklung (und Theorie) - Qualitative / Explorative Forschung

Back

Empirie

Front

Epirisch (gr.) = auf Erfahrung beruhend --> etwas selber erfahren können

Back

Section 2

(50 cards)

Kausale Hypothese

Front

- Kausalität = Ich als Forscher weiss, was Ursache und Wirkung ist - Beziehung zwischen Ursache und Wirkung - Unter bestimmten immer gleichen Bedingungen kommt es immer zu dieser Wirkung

Back

Überleitfragen

Front

- Themenbereiche voneinander abgrenzen

Back

Arten von Stichproben

Front

- Zufallsstichprobe - Geschichtete Stichprobe - Klumpen-Stichprobe - Mehrstufige Stichprobe

Back

Sachfragen

Front

- Leicht zu beantworten - Hat nichts mit Wissen oder Einstellung der Befragten zu tun --> Bsp.: Besitzen Sie ein TV?

Back

Geschichtete Stichprobe

Front

Man zieht eine geschichtete Stichprobe, indem man die Zielpopulation auf der Basis einer oder mehrerer Merkmale in Teilpopulationen (Schichten) einteilt - pro Merkmalsausprägung bzw. Merkmalskombination entsteht eine Teilpopulation - und aus jeder dieser Schichten eine Zufallsstichprobe entnimmt

Back

Wissensfragen

Front

- Nichts mit der Meinung der Befragten zu tun - Informationsstand der Bevölkerung --> Bsp.: Welche Nationen gehören der NATIO an?

Back

- Explorative (erkundende) Untersuchung

Front

- Qualitativ - Hypothesengenerierend - Wenig untersuchtes Forschungsgebiet - Ziel ist es Grundlagenforschung zu betreiben

Back

FdmB: Kontaktart

Front

- Direkt - Telefonisch - Schriftlich

Back

Vier Kriterien der Hypothesen

Front

1. Reale Sachverhalte, welche empirisch untersuchbar sind 2. Allgemein Gültig (Mehrheit ist gemeint) 3. Konditionalsatz 4. Falsifizierbarkeit (denkbar wiedersprechende Ergebnisse) --> Alle 4 Kriterien müssen erfüllt sein, damit es sich um eine wissenschaftliche Hypothese handelt!

Back

Falsifizierbarkeit

Front

Widerlegbarkeit

Back

Standardisierter Fragebogen

Front

Jedem Befragten müssen die gleichen Fragen gestellt werden / jeder muss darunter dasselbe verstehen

Back

Third Person Effect

Front

Man ist eher bereit, etwas privates preiszugeben, wenn man in der dritten Person befragt wird: "Was denken Sie, was machen die anderen?"

Back

Wenn-dann Sätze

Front

Bei einem hypothetischen Wenn-dann-Satz handelt es sich um eine Kausalhypothese, wenn ein Vertauschen von Wenn-Teil (Bedingung, Ursache) und Dann-Teil (Konsequenz, Wirkung) sprachlich und inhaltlich NICHT sinnvoll ist.

Back

Kausalität

Front

Beziehung zwischen Ursache und Wirkung Beispiel: - Wenn Menschen durstig sind, dann trinken sie Wasser - Wenn Menschen Wasser trinken, dann sind (werden) sie durstig --> Ist Wasser die Bedingung, dass man Durstig wird? --> Was ist die Ursache und was ist die Wirkung?

Back

Mehrstufige Stichprobe

Front

1. Klumpenstichprobe 2. Zufallsstichprobe der Untersuchungsobjekte (z.B. wieder Klumpen) 3. Zufallsstichprobe aus den Klumpen

Back

Einstellungs- und Meinungsfragen

Front

- Hauptsächlich politische oder gesellschaftliche Themen (für oder gegen...) - Einstellungen zu Personen --> Bsp.: Was halten sie von der Kanzlerin? Gut - Schlecht (semantisches Differenzial)

Back

Schriftliche Befragung

Front

- Garantierte Anonymität - Überlegen = leidet unter der sozialen Erwünschtheit - Hohe Strukturierbarkeit erfordert - Kein Einfluss als Interviewer - Bsp.: Fragebogen, Online-Befragung

Back

FdmB: Funktion

Front

- Ermittelnd (Herausfinden -> Journalist) - Vermittelnd (Informationen weitergeben -> Beratungsgespräch)

Back

Testfragen

Front

- Fragen, welche dem Interviewpartner gestellt werden

Back

Vollerhebung

Front

Alle Objekte einer Population werden untersucht (N)

Back

Stichprobenerhebung

Front

Ausschnitt der Population wird untersucht (n)

Back

Korrelation ≠ Kausalität

Front

Eine Korrelation zwischen zwei Merkmalen X und Y bedeutet noch nicht, dass Y ein Verursacher von X ist.

Back

Fragetypen

Front

- Sachfragen - Wissensfragen - Einteilungs- und Meinungsfragen - Verhaltensfragen - Funktionsfragen

Back

FdmB: Standardisierung

Front

- Strukturiert (=quantitativer) --> nur geschlossene Fragen - Halb-Strukturiert --> Halboffene Fragen - Unstrukturiert (=qualitativer) --> Offene Fragen

Back

Geschlossene Fragen

Front

- Vorgegebene Antwortkategorien - Ja/Nein Fragen - Geschlossene Fragen = strukturierte Fragen

Back

FdmB: Anzahl der Interviewer

Front

- Eine Person - Tandem (2 P.) - Hearing (Mehrere)

Back

- Explanative (hypothesenprüfende) Untersuchung

Front

- Quantitativ - Explorative und Explanative haben beschreibende Untersuchung bereits dabei - Aus der aktuellen Forschung Hypothesen ableiten und mit der eigenen Forschung überprüfen ob diese bestätigt oder widerlegt werden kann

Back

Definition Population (Grundgesamtheit)

Front

- Gesamtmenge aller N Beobachtungseinheiten, über die Aussagen getroffen werden sollen

Back

Befragung (quantitativ)

Front

- Aussagen von Menschen aus einer Grundgesamtheit - In der Regel Stichproben - Die Antworten sind nach den Kriterien einer Nominal-, einer Ordinal- oder einer Intervallskala skaliert

Back

Multikausale Erklärung

Front

Mehrere Variablen welche zu einer Wirkung führen --> Mehrere Wirkfaktoren

Back

Verhaltensfragen

Front

- Konkretes Verhalten der Befragten herausfinden --> Bsp.: Wie ausländerfeindlich sind die Deutschen?

Back

Eisbrecherfragen

Front

- "Smalltalk" - Gesprächssituation auflockern --> Bsp.: Frage nach der Meinung zum aktuellen TV Programm

Back

Monokausale Erklärung

Front

Führt die Variabilität der abhängigen Variablen (Wirkung) auf eine Ursache bzw. eine unabhängige Variable zurück --> Eine Ursache

Back

Wissenschaftliche Hypothesen

Front

- Hypothese = Unterstellung, Vermutung, Behauptung - Aus der Forschungsfrage werden Hypothese(n) entwickelt - Reale Sachverhalte in Form von Konditionalsätzen - Sind generalisierbar und durch Erfahrungsdaten wiederlegbar Beispiel: Studierende welche MaMeF besuchen werden intelligenter → Hypothese: Wenn Studierende MaMeF besuchen werden sie intelligenter

Back

FdmB: Anzahl der Befragten

Front

- Einzelinterview - Gruppeninterview

Back

Operationalisierung der Fragestellung

Front

- Übersetzung von Forschungsfragen in Fragebogenfrage - Standardisierter Fragebogen

Back

Zufallsstichprobe

Front

- Stichprobe, die eine Population weitgehend repräsentiert, weil jedes Mitglied der Population mit der gleichen Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe aufgenommen werden kann. - Vollständige Liste muss vorhanden sein

Back

Formen der mündlichen Befragung

Front

- Standardisierung - Kontaktart - Autoritätsanspruch - Anzahl der Befragten - Anzahl der Interviewer - Funktion

Back

Repräsentative Stichprobe

Front

- Repräsentativ = Zusammensetzung der Population widerspiegelnd - Weniger aufwand und schneller

Back

Offene Fragen

Front

- Keine Antwortkategorien - W-Fragen (wie, warum, ...)? - Offene Fragen = unstrukturierte Fragen

Back

Funktionsfragen

Front

- Eisbrecherfragen - Überleitfragen - Trichterfragen - Filterfragen - Kontrollfragen - Sozialdemografische Merkmale

Back

Testfragen vs. Funktionsfragen

Front

Testfragen = Was interessiert, worauf bezieht sich die Erhebung der Daten Funktionsfragen = steuern den Ablauf des Fragebogens, Steuerung der korrekten Beantwortung der Testfragen

Back

Programmfrage

Front

= Forschungsfrage - Frage auf welche der Forscher eine Antwort erhalten will

Back

- Deskriptive (populationsbeschreibende) Untersuchung

Front

- Beschreibende Untersuchung - Primäres Ziel ist, Detailinformationen zu einem Thema zu erlangen - Grosses Vorwissen zum Thema ist vorhanden - Schätzung von Häufigkeiten und Anteilen

Back

Klumpenstichprobe

Front

- Klumpen = Gruppen - Klumpen (z.B. Stadtteil, Schulklasse, etc.) enthalten jeweils mehrere Untersuchungseinheiten (Haushalte, Schüler, Zeitungsartikel). Untersucht werden alle Untersuchungseinheiten des Klumpens, also der ganze Klumpen.

Back

Konditionalsatz

Front

"wenn-dann", "je-desto"

Back

Mündliche Befragung

Front

- In Form von Interviews - Schnellere Antworten = ehrlichere Antworten - Bsp.: Persönliche Befragung, Telefonische Befragung

Back

FdmB: Autoritätsanspruch

Front

- Weich (empathisch, vorsichtig) - Neutral (gleichwertige Partner) - Hart (Autoritär, schnelle gemeine Fragen)

Back

Korrelation

Front

Zusammenhang - "Menschen mit grösserer Schuhgrösse haben tendenziell ein höheres Einkommen"

Back

"Gute" Theorie

Front

- Logisch konsistent (wiederspruchsfrei) - Informativ (potentiell falsifizierbar) - Sparsam (Viele Befunde, wenig Annahmen) - Bewährt (verschiedene & strenge Tests bestanden)

Back

Section 3

(31 cards)

Wissenschaftliche Beobachtung

Front

- Wissenschaftliche Beobachtung ist die systematische Erfassung und Protokollierung von sinnlich oder apparativ wahrnehmbaren Aspekten menschlicher Handlungen und Reaktionen - Wir beobachten selektiv

Back

Wissenschaftliche Beobachtung vs. Alltagsbeobachtung

Front

Unterschied zwischen wissenschaftliche Beobachtung und Alltagsbeobachtung ist die systematische Durchführung

Back

Trichterfragen

Front

- Sortiert in einem mehrstufigen Vorgang alle unrelevanten Befragten aus

Back

Sozialdemographische Merkmale

Front

- Alter, Geschlecht, Ehestand, Einkommen, etc. --> NICHT am Anfang einer Umfrage

Back

Auswahlfragen: Ranking

Front

- Platzierung von Werten - Eine Reihung der Variablen --> Bsp.: Was ist ihnen am wichtigsten

Back

Zwidimensionale Kontingenztafel

Front

Über Kontingenztabellen können zwei Merkmale X und Y in Beziehung gebracht werden, um die Zusammenhänge der Merkmalsausprägungen strukturiert als Häufigkeiten h darstellen zu können --> Fragen werden gekreuzt

Back

Eindimensionale Häufigkeitstabelle

Front

- Sammelt alle verschiedenen Merkmalsausprägungen - Zählt wie oft jede vorkommt. --> Bsp.: Wie viel % der Befragten sind genau 20 Jahre alt?

Back

Befragung vs. Beobachtung

Front

- Falschheit der Umfrage kann transparent veröffentlicht werden - Beobachtung wird als Prüfmethode nach einer Umfrage verwendet - Beobachtung ist präziser

Back

Inhaltsanalyse

Front

- Produkte menschlicher Tätigkeiten untersuchen - Intersubjektiv Nachvollziehbar = mit denselben Messgeräten, Forschung transparent beschreiben

Back

Skalenniveaus: Hauptskalen

Front

- Nominalskala - Ordinalskala - Intervallskala - Verhältnis- bzw. Absolutskala

Back

Anwendungsgebiete der Inhaltsanalyse

Front

- Akten - Protokolle - Zeitschriftenartikel - Nachrichten

Back

Auswahlfragen: Rating

Front

- Bewertung einer Variable (sehr gut - ungenügend) - Eine Bewertung jeder einzelnen Variable

Back

Formen der Beobachtung

Front

- (Nicht) Teilnehmende - Feld-/Laborforschung - Offen/Verdeckt - Selbst/Fremde - Nicht-/Teil-/Vollstandardisiert - Direkt/Indirekt

Back

Skalierungsformen für geschlossene Fragen

Front

- Dichotome Ja-Nein-Fragen - Alternativfragen - Auswahlfragen "Rating" und "Ranking" - Fragen mit Mehrfachantworten

Back

Auswahlfragen

Front

- Rating - Ranking

Back

Verhältnisskala

Front

- Die Zahlenwerte haben eine Bedeutung für das Objekt und es gibt einen absoluten Nullpunkt (z.B. Alter) - Absoluter 0-Punkt ist natürlich (einziger Unterschied zu Intervallskala) Beispiele: - Körpergrösse - Einkommen - Temperatur in Kelvin - Alter

Back

Kontrollfragen

Front

- Inkonsistenz prüfen - Lügenfragen - Alternative Formulierung einer Frage

Back

Intervallskala

Front

Die Zahlenwerte haben eine Bedeutung für das Objekt (z.B. IQ) - Es können Differenzen gebildet Werde (A bis B = C bis D) - Die Intervallskala zeichnet sich durch Äquidistanz bzw. Gleichabständigkeit der Messwerte aus. - Künstliche Zahlen und künstlicher 0-Punkt Beispiel: IQ 110; IQ 120; IQ 130 --> Immer 10 IQ-Punkte

Back

Alternativfragen

Front

Mehrere Auswahlmöglichkeiten --> Bsp.: Gefällt Ihnen das Produkt A oder ist Ihnen B lieber?

Back

Vier Grundtypen von Beobachtung

Front

- Offen - Verdeckt - Teilnehmend - Nicht teilnehmend

Back

Kateogriensystem

Front

- Häufigkeitsanalysen - Kontingenzanalysen - Valenz- und Intensitätsanalysen

Back

Weitere Befragungsmethoden

Front

- Computervermittelt (Online) - Delphi-Methode - Panel-Befragung

Back

Nominalskala

Front

- Aussage über Häufigkeit - Eine Zahl steht für eine Eigenschaft - Zahlen drücken lediglich eine Gleich- bzw. Ungleichheit aus Beispiel: - Familienstand 1 = Ledig 2 = Verheiratet 3 = Verwitwet 4 = Geschieden

Back

Ratingskalen

Front

Jede einzelne Variable wird bewertet

Back

Pro- und Kontra der Inhaltsanalyse

Front

Pro: - Viele Anwendungsgebiete - Überschaubarer Aufwand - Überprüfbar Kontra: - Mangel an Objektivität (eigene Meinung ist vorhanden) - "Repräsentativität" der analysierten Texte (zufällige Auswahl kann wichtige Artikel vergessen) - Fehlinterpretationen

Back

Kritieren der systematischen Beobachtung

Front

- Was und von wem wird beobachtet - Was ist unwesentlich für die Beobachtung - Ob und in welcher Weise wird gedeutet - Wann und wo findet die Beobachtung statt - Wie wird protokolliert

Back

Ablauf der Inhaltsanalyse

Front

1. Definition der Hypothesen 2. Bestimmung des relevanten Textmaterials 3. Bestimmung der sprachlichen Einheiten der Analyse 4. Entwicklung des Kategorienschemas 5. Auswertung (Auszählen, Indexbildung, Hypothesenprüfung und -bildung)

Back

Anwendung von Beobachtung

Front

- Untersuchung von unbekannten Kulturen und Lebensweisen - Ethnologie und Erforschung von "Subkulturen" - Situationen, welche für eine Befragung zu schwierig sind - Sozial unerwünschtem Verhalten

Back

Ordinalskala

Front

- Eine Zahl steht für eine Ausprägung - Zahlen sind nicht mehr so wertlos - Empirische Bedeutung entsteht - Rangordnung - Keine messbaren Abstände Beispiel: - Rauchgewohnheit: 1. Nichtraucher 2. Mässiger Raucher 3. Starker Raucher 4. Sehr Starker Raucher --> Höhere Zahl stärkerer Raucher

Back

Filterfragen

Front

- Auskoppelung = Befragte auseinanderbringen - Gabelung = Befragte zusammenbringen --> Wenn der Befragte nicht sinnvoll antworten kann wird er für einige Fragen ausgekoppelt

Back

Dichotome Ja-Nein-Fragen

Front

Fragen, welche mit Ja & Nein (& evtl. "weiss nicht") beantwortet werden können

Back